Mit dieser Stellungnahme
möchte ich mich gerne an der Diskussion um Neubaugebiete in Ochsenfurt im
Allgemeinen und speziell um das geplante Neubaugebiet am Dümmersberg
beteiligen. Als Architekt, Bausachverständiger und durch meine Tätigkeiten in
Ochsenfurt im Bereich Wohnungsbau, möchte ich hiermit meinen eigenen Standpunkt
darlegen, aber auch objektiv Argumente für die Stadtentwicklung in den nächsten
Jahrzehnten liefern.
Betrachtet man die aktuellen
Pressemitteilungen und hört die Argumente der Bürgerinitiative sowie Gegnern
eines Neubaugebietes am Dümmersberg, dann wird man schnell feststellen, dass
wir uns gleich mehreren Fragestellungen gegenübersehen.
- Sind Neubaugebiete in Ochsenfurt notwendig?
- Ist das Gebiet Am Dümmersberg dafür der
Richtige Standort?
- Ist die Südspange wirklich notwendig?
Sind Neubaugebiete in
Ochsenfurt notwendig?
Es gibt in Ochsenfurt zu
wenig bis gar kein Neubauland mehr, welches für Investoren oder Eigennutzer zum
Verkauf stünde bzw. kurzfristig bebaubar wäre. Dies liegt nicht nur am
mangelnden Verkaufswillen privater Grundstückseigentümer, sondern vor allem an
der nach wie vor hohen Nachfrage und des geringen Angebots seitens der Stadt
Ochsenfurt. Dies gilt nicht nur für die Kernstadt, sondern auch für die
Ortsteile Ochsenfurts. Aufgrund der immer höheren Auflagen im Bereich
Naturschutz, des Widerstands benachbarter Bürger geplanter Neubaugebiete,
langwieriger Verfahren, Verhandlungen mit privaten Eigentümern, der Suche nach
Ausgleichsflächen, usw. ist die Stadt Ochsenfurt weit hinter der Nachfrage und
den Erwartungen der Generation 30 plus und der Investoren zurückgeblieben. Berufsbedingt
verfolge ich permanent den Immobilienmarkt in Ochsenfurt und Umgebung. Seit nun
mehr als 25 Jahren bauen wir nicht nur Wohnraum für die unterschiedlichsten
Anforderungen, sondern vermieten auch selbst Wohnraum. Seit mehr als fünf
Jahren sind wir auf der Suche nach einem neuen Grundstück auf dem wir sinnvoll Wohnraum
schaffen können. Daher informiere ich mich nicht nur bzgl. Bebauungen für
Eigentumswohnungen, sondern auch zur Investition in alle anderen Bereiche des
Wohnbaus. Es gibt kein oder zu wenig Neubauland und keine oder zu wenige
rentable Investitionsmöglichkeiten in Wohnimmobilien im Raum Ochsenfurt. Dies
bekräftigt auch die durch die Stadt Ochsenfurt durchgeführten Feststellungen
und Kartierungen von Baulücken und Leerständen, mit anschließender Befragung
der Eigentümer.
Es werden Grundstücke für
die Bebauung in allen Bereichen des Wohnbaus und Wohnraum für alle
Einkommensschichten benötigt:
Die
Möglichkeit zum Bau von Einfamilienhäusern, für einkommensstärkere Familien:
Mit welchem Recht wollen wir der aktuellen und den kommenden Generationen
verwehren sich in einem neuen Eigenheim selbst zu verwirklichen?
Die
Möglichkeit zum Bau von Mehrfamilienhäusern. Barrierefreie Eigentumswohnungen
für die ältere Generation werden verstärkt nachgefragt und werden in Zukunft
enorm wichtig sein, wenn wir möglichst lange selbstbestimmt in unseren eigenen
vier Wänden leben wollen. Sollten sich ältere Personen dazu entschließen Ihr
Eigenheim zu verkaufen, um sich eine altersgerechte Wohnung anzuschaffen, ist das eine Win-Win-Situation für alle, da der bestehende Wohnraum von neuen Familien
bezogen und genutzt werden kann. Hier würde ein echter Generationenwechsel
stattfinden. Dies ist aber nur mit neuem, hochwertigem, barrierefreiem Wohnraum
möglich. Diese Form der Überlegung ist keine Seltenheit, sondern eher die Regel
und bereits jetzt Realität, wie wir beim Verkauf der Wohnungen an unseren
letzten beiden Objekten, Dr.-Schuck-Str. 39 und An der Heckensteige 13,
feststellen konnten.
Weiterhin
ist der Neubau von Mehrfamilienhäusern wichtig, da hier neuer wertvoller
Mietwohnraum geschaffen werden kann. Die steigenden Mietpreise ergeben sich
auch aufgrund der extrem hohen Nachfrage. Aktuell erhalten wir innerhalb der
ersten zwei Wochen auf ein Inserat einer freiwerdenden 3 Zimmerwohnung im
Schnitt 80 Anfragen und mehr. Hier bestimmen in Ochsenfurt aktuell nicht die
hohen Baupreise, sondern ganz klar die Nachfrage und das Angebot den Preis.
Daraus ergibt sich nur eine vernünftige Schlussfolgerung: Wenn die Mieten nicht weiter so stark ansteigen sollen, muss zwingend mehr Wohnraum geschaffen
werden, um diese Entwicklung zu bremsen!
Ein weiteres Argument für
die Schaffung von neuem Bauland ist die Erhaltung des Status als Mittelzentrum
für Ochsenfurt. Wollen wir uns auch in den nächsten Jahrzehnten erfolgreich
behaupten, muss Ochsenfurt wachsen! Der Standort der Mainklink, die
überdurchschnittliche Versorgung mit Ärzten und Fachärzten und viele
Freizeiteinrichtungen, wie beispielsweise ein Freibad, sind nur möglich, wenn
die Bevölkerung mindestens auf dem aktuellen Niveau bleibt, oder wachsen würde.
Eine wichtige altbekannte Regel lautet: Stillstand ist Rückschritt! Wachstum in
einem gesunden Tempo ist zur Erhaltung unseres Status Quo und zu einer stetigen
Weiterentwicklung unbedingt notwendig. Das Bevölkerungswachstum der Stadt
Ochsenfurt stagniert seit einigen Jahren und bewegt sich nicht mehr fort.
Prognosen deuten darauf hin, dass die Zahl der Bevölkerung sogar sinken könnte.
Das ist auch darauf zurückzuführen, dass junge Familien mit Ochsenfurter
Wurzeln notgedrungen seit Jahren in andere umliegende Gemeinden abwandern, in
denen Bauland zur Verfügung gestellt wird. Schaut man sich die Statistiken und
die durch die in Auftrag gegebenen Studien der Stadt aber genau an, stellt man
fest, dass Ochsenfurt gefragter ist den je. Ochsenfurter wollen in Ochsenfurt
bleiben und Auswertige wollen zuziehen.
Dies hat sich auch bei
unseren letzten Wohnbauprojekten gezeigt. Über 60 % unserer Wohnungen wurden von
Auswertigen gekauft, die nun selbst in Ochsenfurt wohnen. Ca. 25 % kamen von
außerhalb Unterfrankens. Durch ein Angebot von ausreichend zusätzlichem
Wohnraum in den nächsten Jahren, könnte dem leichten Abwärtstrend beim
Bevölkerungswachstum entgegengewirkt werden. Ein toller Nebeneffekt einer
größeren Bevölkerung wären die zusätzlichen Einnahmen für die Stadt Ochsenfurt
beim Einkommensteueranteil, die sich wesentlich stabiler verhalten als
Einnahmen aus der Gewerbesteuer, welche wirtschaftlichen Schwankungen
unterliegt. Zusätzlich bedeutet mehr Bevölkerung auch mehr Konsumenten für
Ochsenfurt. Mehr Konsumenten halten die Stadt und auch den Altstadtbereich
lebendig.
Das beliebte Modell für ältere
Mitbürger, das Eigenheim zu veräußern, um eine altersgerechte Wohnung zu
kaufen, habe ich zuvor bereits angesprochen. Nun wäre es doch eine gute Idee,
wenn man aus alten zentral gelegenen Bestandsimmobilien, schöne
Eigentumswohnungen für diese Gruppe der Investoren generieren würde. Die
Altorte scheinen dafür prädestiniert. Leider stehen uns hier schlechte
Bausubstanz, Denkmalschutz, Ensembleschutz, Überschwemmungsgebiete, Brandschutz
und nicht zeitgemäße Stadtstrukturen im Weg. Altstadthäuser sind oft sehr
„tief“ gebaut und in den hinteren von den öffentlichen Verkehrsflächen
abgewandten Bereichen schlecht zu Belichten und zu Erschließen. Im Fall der
Altstadt Ochsenfurt kommt erschwerend ein Bebauungsplan hinzu, der sämtliche
innovative Gedanken schon im Keim erstickt. Deshalb komme ich zu dem Schluss,
dass der Bau von zeitgemäßen, barrierefreien Wohnungen mit Aufzug und
ausreichend Platz für Belüftung und Belichtung im Altortbereich so gut wie gar
nicht und auch nicht wirtschaftlich umsetzbar ist.
Gerne genutzte
Gegenargumente zu Neubaugebieten sind auch der Flächenfraß, die „unnötige“
Versiegelung von Versickerungsflächen, sowie die „Zerstörung“ der heimischen
Flora und Fauna. Man müsse stattdessen mehr die Innenentwicklung stärken.
Offensichtlich wird das
Thema der Innenentwicklung gerne falsch verstanden, deshalb habe ich an dieser
Stelle einen kleinen Exkurs zur Definition von Innenentwicklung eingefügt.
Als Nachverdichtung oder
Innenverdichtung bezeichnet man das Nutzen freistehender Flächen und die
Erhöhung der Kubatur innerhalb bereits bestehender Bebauung. Dadurch wird die
Bebauungsdichte, also der Wohnraum je bebauter Fläche, höher, was einer
Zersiedelung entgegenwirkt.
Mehr Innenentwicklung
bedeutet aus städteplanerischer Sicht nichts anderes als das Schließen von
Baulücken, die Vervollständigung offener Bebauung zu geschlossener Bebauung,
etwa Blockrandbebauung, das Aufstocken von vorhandenen Bauten,
Dachgeschossausbau u. ä. (mehr umbauter Raum), den Abriss bzw. Rückbau von
vorhandener Bebauung und den Bau größerer Gebäude oder auch Hinterlandbebauung,
zum Beispiel im Garten langer Grundstücke. Kurz, es wird eine Nachverdichtung
im innerstädtischen Bereich gewünscht. Um den hohen Bedarf an Wohnraum decken
zu können, bedeutet das vereinfacht gesagt: Größer und höher bauen auf weniger
Fläche!
Weiterhin bin ich mir
sicher, dass sich beim konkreten Angehen einer verstärkten Innenentwicklung
bzw. Nachverdichtung, beispielsweise auf den Nachbargrundstücken der Gegner des
Baugebietes Dümmersberg, ebenfalls Widerstand erheben würde. Voraussichtlich
mit den Argumenten zu hoch, zu groß, zu wenig PKW-Stellplätze.
Warum müssen sich eine
moderne Bebauung und der Schutz der Natur immer entgegenstehen? Durch eine intelligente
und zeitgemäße Planung sollte es möglich sein, Bebauungspläne zu erstellen, die
eine neue Bebauung und gleichzeitig den Schutz der Versickerungsflächen und der
Flora und Fauna gewährleisten, wenn nicht sogar zu verbessern. Aus
städteplanerischer Sicht sind dazu alle rechtlichen Instrumente und
Möglichkeiten vorhanden. Zusätzlich sieht das Baugesetzbuch ohnehin
Ausgleichsflächen bzw. Ersatzflächen für die Neuausweisung von Baugebieten vor.
Das bedeutet konkret, dass für die Ausweisung von Neubauland, eine alternative
andere Fläche für jede bauliche Veränderung auf alle Zeiten gesperrt und bei Bedarf
sogar aufgeforstet wird.
Die enormen
Preissteigerungen der letzten Jahre und Monate im Bauwesen sind kein Argument
gegen die Ausweisung von Neubauland, sondern dafür. Es sind auf lange Sicht
keine Preissenkungen in der Bauwirtschaft zu erwarten. Im Gegenteil die Preise
werden sehr wahrscheinlich noch weiter steigen, wenn auch nicht mehr so stark.
Auf der anderen Seite ist ein Verfall der Immobilienpreise in unserer Region
sehr unwahrscheinlich. Deshalb ist es angesagt, jetzt zu handeln und nicht
später.
Kommt die Entwicklung des
Baulandes am Dümmersberg zu spät? Sicherlich wäre es aus heutiger Sicht gut
gewesen, das Thema deutlich früher an zu gehen, da der Wohnraum eben jetzt
knapp ist. Aber aufgrund der zuvor beschriebenen Faktoren ist der Bedarf in den
nächsten Jahren nicht allein mit Ortsabrundungen und Nachverdichtungsmaßnahmen
zu decken.
Ganz im Gegenteil bin ich
der Meinung, dass die Innenentwicklung und die Möglichkeiten an verschiedenen
Stellen in der Kernstadt, aber vor allem in den Ortsteilen parallel
vorangetrieben werden müssen. Viele Bewohner der Ortschaften wie Zeubelried,
Erlach oder Hopferstadt, haben das gleiche Problem wie Bewohner der Kernstadt
Ochsenfurt. Diese möchten gerne auf lange Sicht in dem Ort bleiben, in dem sie
aufgewachsen sind, und können dies nicht, da es an Bauland mangelt. Dies und
nichts anderes würde die Dörfer jung und attraktiv halten.
Aufgrund der
Attraktivität Ochsenfurts ist ein befürchtetes Überangebot an Wohnraum im
nächsten Jahrzehnt nicht zu erwarten.
Natürlich ist eine
bebaute Fläche automatisch verlorenes Agrarland, da hier nichts mehr angebaut
werden kann. Nach Rücksprache mit einem befreundeten Landwirt ist die Bodengüte
am Dümmersberg nicht die schlechteste, aber auch nicht die beste. Nur wenige
Kilometer weiter im Ochsenfurter Gau sind wesentlich bessere Böden zu finden.
Zusätzlich werden die betroffenen Eigentümer gut für Ihren Boden bezahlt. Bevor
man über verlorengegangene Fläche für den Anbau von Lebensmitteln redet, sollte
man wissen, dass die neue Agrarreform ab Herbst vorschreibt, dass ganze 4 % der
zu bewirtschaftenden Ackerfläche in Zukunft brach liegen müssen, damit sich
dort neue Wiesen selbst entwickeln können.
Ich behaupte, dass die
Bepflanzung einer Siedlung in den zugehörigen Gärten sicherlich wertvoller für
den Naturschutz sein kann. Hier könnten beispielsweise explizite Regelungen in
den zu erstellenden Bebauungsplänen festgesetzt werden.
Ist das Gebiet Am
Dümmersberg dafür der Richtige Standort?
Deshalb komme ich zu dem
Schluss, dass Neubaugebiete für Ochsenfurt damals wie heute dringend notwendig
sind. Aufgrund der geografischen Lage und innerstädtischen Möglichkeiten, hat
Ochsenfurt nur das Gebiet am Dümmersberg, um in den nächsten Jahrzenten sinnvoll
zu wachsen. Durch die umfangreichen Vorplanungen und Beleuchtung der
unterschiedlichen Faktoren durch Planungsbüros wurde dieser Umstand ausreichend
geklärt.
Ist die Südspange
wirklich notwendig?
Jedes Baugrundstück muss
über eine ausreichend dimensionierte Anbindung an das öffentliche
Verkehrssystem verfügen. Das komplette Baugebiet am Dümmersberg, rein über die
nördliche Anbindung gegenüber der Altstadt zu erschließen, ist aus meiner Sicht
nicht ausreichend. Diese Lösung wäre nur für die ersten Bauabschnitte bzw. Erschließungsabschnitte
sinnvoll. Deshalb ist eine Anbindung von Süden als einer der letzten
Umsetzungsschritte notwendig. Die eigentliche Südspange, die Verbindung nach
Hohestadt und an das Gewerbegebiet Hohestadt, würde den Standort des
Gewerbegebietes deutlich stärken und könnte die Belastung durch den zusätzlich
entstehenden Verkehr erheblich dämpfen. Parallel würde voraussichtlich die
stark befahrene Südtangente ebenfalls entlastet. Ich bitte auch in diesem
Zusammenhang auf die beauftragten Planer und Ingenieure zu vertrauen, die
diesen Vorschlag nicht ohne Grund geäußert haben. In jedem Fall käme die
Südspange, nach meinem Ermessen, frühestens Ende der 2030 Jahren zur
Ausführung. Deshalb sollte nicht gleich das gesamte Neubaugebiet in Frage
gestellt werden. Im Gegenteil die Südspange und das Baugebiet sind völlig
voneinander unabhängige Problemstellungen.
Aus meiner Sicht sind
durch die Kommunalpolitik in der Vergangenheit bei der Ausübung der städtischen
Planungshoheit fundamentale Fehler gemacht worden. In den Baugebieten mit
ungenutzten Neubauflächen, wurden weder Bauzwänge noch andere kommunale
Hilfsmittel wie die Regelung über Satzungen bzw. Bebauungspläne ausreichend
ausgenutzt. Deshalb ist es heute möglich Bauplätze 50 Jahre und mehr
aufzuheben, damit diese an die nächste und die übernächste Generation vererbt
und immer weitergegeben werden können. Da das Bauland eine gute und sichere
Geldanlage darstellt und aktuell nicht benötigt wird, bleibt dieses eben
ungenutzt. Durch die bessere Nutzung der kommunalen Planungsmittel und etwas
mehr Voraussicht hätte die Innenentwicklung wesentlich leichter vorangetrieben
werden können. Daraus sollten wir für die Zukunft lernen.
Letztendlich ist es
notwendig im Innenbereich nachzuverdichten und im Außenbereich neue
Möglichkeiten für die Zukunft zu schaffen. Mit der Planung eines großen
Baugebietes wäre dies möglich. Die Entscheidung wie stark man nachverdichten
möchte und wie groß Neubaugebiete angelegt werden müssen, hängt davon ab, ob die
Maßnahmen den Bedarf an Wohnraum und Gewerbeflächen decken können und ob
gleichzeitig ein gesundes Städtewachstum ermöglicht wird. Dafür muss man einige
Jahrzehnte vorausblicken und schon jetzt die richtigen Weichen stellen. Dieses
eine große Baugebiet muss in Gänze geplant werden, um eine Perspektive zu
haben, aber in kleineren Schritten, parallel mit einem gesunden Wachstum der
Stadt erschlossen und vorangetrieben werden.
Alexander
Brock
Dip.-
Ing. Architekt (Univ.)
Geschäftsführender
Gesellschafter der Brock Ing.- und Wohnbau GmbH